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IT-Sicherheit

IT-Sicherheit

IT-Sicherheit beschreibt einen Zustand, in dem IT-Systeme und IT-Infrastrukturen sowie Daten vor Bedrohungen aus der Umgebung durch geeignete Maßnahmen geschützt sind.

 

Erläuterungen

Die IT-Sicherheit bezieht sich auf die rein technische Sicherheit von IT-Systemen, IT-Infrastrukturen und den darin lebenden Daten. Sie umfasst somit den Schutz einzelner Anlagen oder risikobehafteter Komponenten vor Ausfällen, Manipulation oder Angriffen.

 

Bezug zur Normenreihe ISO 27000

Die Normenreihe ISO 27000 kennt den Begriff IT-Sicherheit nicht. Es wird konsistent der Oberbegriff Informationssicherheit verwendet.

Bezug zu Energienetzbetreibern

Für Übertragungsnetz- und Verteilnetzbetreiber ist das Netzleitsystem ein risikobehaftetes IT-System, das gemäß IT-Sicherheitskatalog zu schützen ist. Zu den Risiken, denen ein Netzleitsystem ausgesetz ist, gehören beispielsweise Ausfälle von Hardwarekomponenten, Hacker-Angriffe und Mißbrauch von Rechten.1)Hänel, A., Wohlfahrt, F. (2016): Studie Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) bei Energieversorgern, Version 1.0, Leipzig.

Mögliche Sicherheitmaßnahmen wären beispielsweise. Redundanzen aufzubauen und regelmäßiges Patchen.


Abkürzung

keine

Synonyme

Sicherheit in der Informationstechnik2)Vgl. § 2 Abs. 2 BSIG.

Oberbegriffe

Informationssicherheit

Unterbegriffe

keine

Quellenangaben   [ + ]

1. Hänel, A., Wohlfahrt, F. (2016): Studie Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) bei Energieversorgern, Version 1.0, Leipzig.
2. Vgl. § 2 Abs. 2 BSIG.