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xmera Omnia 6.0.0: ISMS ist Integration

Integration ist für uns kein Feature, das man nachträglich anfügt. Sie ist seit dem ersten Tag das Fundament von xmera Omnia. Ob wir Mitarbeitende in Sicherheitsprozesse einbinden, DSMS, ISMS, BCMS und IT-Betrieb in gemeinsamen Prozessen zusammenführen oder das Teilen von Wissen auf unserer Plattform unterstützen: Unser Ziel war es schon immer, getrennte Welten zu verbinden. Denn ein Informationssicherheitsmanagementsystem lebt davon, dass es nicht isoliert neben dem Tagesgeschäft steht, sondern fest in Abläufe, Systeme und Zusammenarbeit integriert ist.

Mit dem Release 6.0.0 gehen wir nun einen großen Schritt über unseren ohnehin umfangreichen REST-API-Support hinaus. Die neuen Funktionen machen es einfacher denn je, xmera Omnia in Deine bestehende IT-Landschaft zu integrieren und umgekehrt, Daten aus xmera Omnia dort weiterzuverwenden, wo sie gebraucht werden. Im Folgenden stellen wir Dir die Highlights des Releases vor.

OAuth2-Unterstützung für Client-Apps: Du entscheidest, wer zugreift

Externe Anwendungen, die auf Daten in xmera Omnia zugreifen möchten, brauchen künftig eine ausdrückliche Freigabe: Mit Version 6.0.0 agiert xmera Omnia als OAuth2-Provider. Client-Apps können sich so nicht mehr stillschweigend an Dienstdaten anschließen.

Konfigurierte Applikation vorbereitet zur Authorisierung mittels Oauth2

Du als Anwender behältst die Kontrolle und gibst jeder App erst nach Deiner Zustimmung Zugriff auf Deine Daten. Das schafft Transparenz und schützt sensiblen ISMS-Content vor unbemerktem Datentransfer. Integration und Informationssicherheit greifen hier direkt ineinander.

Dokumente direkt im Blick: Inline-Vorschau jenseits des DMS-Moduls

Bisher war die komfortable Dokumentenvorschau dem DMS-Modul vorbehalten. Mit Version 6.0.0 wird dieser Vorteil überall in der Plattform verfügbar: Microsoft-Office- und LibreOffice-Dokumente sowie PDF-Dateien lassen sich nun direkt dort inline anzeigen, wo sie referenziert sind, ohne Download, ohne Öffnen einer separaten Anwendung.

Inline Vorschau einer Selbstauskunft eines Lieferanten

Ob eine Herstellerdokumentation als Anhang einer Systemakte, ein Lieferanten-Auditbericht als Nachweis an einer Maßnahme oder ein Protokoll eines GF-Quartalsgesprächs im ISM-Arbeitsbereich: Du siehst den Inhalt sofort im Kontext. Das beschleunigt nicht nur die tägliche Arbeit, sondern stellt auch sicher, dass Dokumente tatsächlich gelesen und nicht nur abgelegt werden.

Wissen für Maschinen: Wiki-Export im Textformat

Ein echtes Highlight für alle, die mit KI-Agenten arbeiten: Das Wiki lässt sich nun vollständig als Textformat in einer Zip-Datei exportieren. Damit wird das in xmera Omnia gepflegte Wissen maschinenlesbar und kann strukturiert an KI-Systeme, RAG-Pipelines oder andere Automatisierungen zur Weiterverarbeitung übergeben werden.

Export des gesamten Wikis als Textdateien in einer ZIP-Datei

Das ist konsequent: Wenn Integration unser Fundament ist, dann heißt das auch, dass Wissen nicht in der Plattform endet, sondern dort weiterfließt, wo es den größten Nutzen stiftet.

Von der Kalkulationstabelle ins Wiki: Copy & Paste aus Excel

Inhalte aus Excel-Tabellen lassen sich jetzt per Copy & Paste direkt in Textfelder übernehmen. xmera Omnia wandelt sie automatisch in das Tabellenformat des Editors.

Was bisher über den Umweg über Formatierungswerkzeuge oder gar Neuaufbau lief, ist nun eine Sekundensache. Gerade bei bereits bestehenden Listen zu Kontaktdaten von Lieferanten, Kommunikationsmatritzen für den Ernstfall oder technische Daten aus anderen Systemen spart das spürbar Zeit und verhindert Übertragungsfehler.

Ereignisbasierte Datenübertragung: Webhooks

Wo das Pull-Prinzip der REST-API an Grenzen stößt, setzen Webhooks an: xmera Omnia informiert angeschlossene Systeme aktiv, sobald definierte Ereignisse eintreten und zwar in Echtzeit und ohne Polling.

Konfigurationsbeispiel für Webhooks

Ob Benachrichtigung an ein Ticket-System, Auslösung einer Automatisierung oder Synchronisation nachgelagerter Datenbanken: Ereignisbasierte Übertragung macht die Integration schlanker, schneller und robuster.

Dokumente skalierbar lagern: S3-Objektspeicher

Für die Speicherung von DMS-Dokumenten unterstützt xmera Omnia 6.0.0 nun S3-Objektspeicher. Damit steht Dir eine moderne, hochverfügbare und beliebig skalierbare Speicherarchitektur zur Verfügung, wie sie in nahezu jeder Unternehmens-IT-Umgebung anzutreffen ist.

Beispiel eines DMS Verzeichnisses, dass mittels Objektspeicher außerhalb der Anwendung abgelegt werden kann

Dokumente landen genau dort, wo Deine Infrastruktur-Strategie sie haben will. Ein weiterer Baustein, um xmera Omnia nahtlos in bestehende Umgebungen einzubetten.

Fazit: Integration ist gelebte Informationssicherheit

Release 6.0.0 ist mehr als eine Sammlung neuer Funktionen. Es ist die konsequente Weiterführung unseres Leitgedankens „ISMS ist Integration“. Von der kontrollierten Freigabe externer Apps über die kontextbezogene Dokumentenvorschau bis zur maschinenlesbaren Weitergabe von Wissen: Jede Neuerung verbindet xmera Omnia enger mit Deiner Arbeitswelt. Denn ein ISMS, das integriert ist, wird gelebt. Und genau das ist unser Anspruch.

Wir freuen uns auf Dein Feedback und wünschen viel Spaß beim Upgrade!

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Liane Hampe

Leitende Softwareentwicklerin

Liane tüftelt für ihr Leben gern an Lösungen, die gut durchdacht sind. Vor einigen Jahren noch hat sie in der Mathematik geforscht. Mittlerweile ist sie leidenschaftiche Softwareentwicklerin. Ihre Lösungen unterstützen das Informationssicherheitsmanagement in kleinen, mittleren und großen Organisationen verschiedenster Branchen.